Kategorien

Willkommen zurück!

E-Mail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?

Hersteller

Bewertungen

Bestseller

01. Neonsalmler

0,90 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

02. Rotkopfsalmler 2,5 - 3 cm

1,75 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

03. Zwerghexenwels

5,50 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

04. Schwarzer Neon

1,15 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

Informationen

Zuchtberichte

Zierfischkrankheiten

Aquarium einrichten

Es sind wie gesagt nur einige Tipps und keine wissenschaftliche Abhandlung.

Auf Details der Wasserchemie wurde absichtlich verzichtet, da sie für Neueinsteiger ohnehin schwer zu verstehen sind und im Fachhandel ausreichend Literatur zu diesem Thema angeboten wird.


Wie richte ich mein neues Aquarium ein?

Eine Frage die sich immer wieder stellt, was kommt alles rein in das gute Stück.

Das Aquarium sollte auf alle Fälle artengerecht eingerichtet werden, also nicht irgend etwas, sondern so naturgetreu wie möglich und den Fischen entsprechend, die man im Aquarium pflegen möchte.


1. Der Bodengrund

Er sollte nicht nur aus Kies bestehen, wenn man das Aquarium schön bepflanzen möchte. Kies vor dem Einbringen mehrmals waschen, um eine starke Wassertrübung zu vermeiden.


2. Der Gesamtaufbau

Der Aufbau des Bodens sollte 5 cm nicht unterschreiten, damit die Pflanzen gut anwurzeln können. Man beginnt von der Betrachterseite zur Rückwand mit dem Einbringen des Bodengrundes und lässt ihn nach hinten leicht ansteigen. Dies vergrößert die Bodenfläche und das Aquarium wirkt somit tiefer.

Ein Pflanzennährboden sollte unter dem Aquariumkies eingebracht werden, damit die neuen Pflanzen gut gedeihen.

Im Fachhandel werden hierfür gute Pflanzennährböden angeboten.

Hier sollte man auch nicht sparen, auch wenn er nicht gerade billig ist. Die Pflanzen haben auch ihren Preis, sie sollte man sich also nicht mehrmals kaufen, weil sie aufgrund fehlender Nährstoffe immer wieder eingehen.

Das kommt am Ende wesentlich teurer. Dies sollte aber jeder für sich entscheiden, manch einer kauft halt gerne doppelt.


3.Die Bepflanzung

Was die Bepflanzung betrifft, so sollten groß werdende Pflanzen in den Hintergrund, halbwüchsige in den mittleren bereich des Aquariums und klein bleibende Pflanzen in den vorderen Bereich gepflanzt werden. 

Nicht vergessen!! Vor dem Einpflanzen werden die Wurzeln um ein drittel zurück geschnitten. Sie wurzeln besser an und die Pflanze nimmt die benötigten Nährstoffe sofort auf.

Nach jedem Teilwasserwechsel, zu mindest aber nach jedem zweiten Teilwasserwechsel, sollte man dem Aquarienwasser einen flüssigen Pflanzenvolldünger zugeben.

Beim Kauf der Aquarienpflanzen sollte man stets darauf achten, dass die Pflanzen gesund aussehen, die Blätter kräftige Farben haben und die Wurzeln sollten weiß aussehen.


4.Sonstige Einrichtung

Für Welse, Schmerlen und Barsche ( für letztere erübrigt sich meistens eine üppige Bepflanzung außer bei Zwergbuntbarschen ) sollte man für ausreichend Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen und aufgeschichteten größeren Steinen und Schieferplatten sorgen.

Durch das Einbringen von Wurzeln erhält das Aquarium einen besonderen Kontrast in der Gestaltung.

Ich selbst verwende hierzu nur echte Moorkienwurzeln, sie sind natürlich im Aussehen und bieten Antennenwelsen durch abschaben des Holzes einen notwendigen Ballaststoff für die Verdauung.

Am Anfang färben neue Moorkienwurzeln das Wasser leicht Bernsteinfarben, welches kein Grund zur Beunruhigung ist. Die Fische fühlen sich in dem leicht torfhaltigem Wasser sehr wohl.


5. Filterung

Die meisten Standardaquarien haben eingebaute Innenfilter die für diese Aquarien ausreichend sind.

Sollte kein Filter dazu sein, empfehlen wir einen für die jeweilige Aquariengröße ausreichenden Außenfilter. Sie sind leicht zu reinigen und nehmen im Aquarium keinen zusätzlichen Platz in Anspruch.


6. Was sollte ich beim Kaufen der Fische beachten?

1. Kaufen sie Ihre gesamten Fische nach Möglichkeit nur bei einem Zoofachhändler.

2. Kaufen sie nur Fische die gesund aussehen. (anständig schwimmen, nicht schaukeln, keine Flossen klemmen, keine weißen Pünktchen haben,  keinen eingefallenen Bauch zeigen und die Flossen vom optischen her in Ordnung sind)

3. Kaufen sie keine Fische in Fachgeschäften wo tote Fische in einem oder mehreren Aquarien liegen. Gehen sie dann besser zu einem anderen Zoofachhändler.

4. Kaufen sie nur dort, wo sie ihrer Meinung nach gut beraten werden oder auf Empfehlung eines ihnen bekannten erfahrenen Aquarianers.

7. Die Fische

Ist das Aquarium vollständig eingerichtet, der Filter und die Heizung angeschlossen könnte es eigentlich  losgehen mit den Fischen einsetzen.

Wir gedulden uns aber noch zwei bis drei Tage bis sich das Wasser wieder geklärt hat und die Pflanzen sich aufgerichtet haben. In dieser Zeit können sie sich noch einmal überlegen, welche Fische nun wirklich in das Aquarium sollen für die sie es eingerichtet haben.

Nun ist es soweit, wir empfehlen mit Grundfischen also Welse ( Antennenwelse und Panzerwelse ) zu beginnen.

Sie eignen sich am besten, da sie das am Boden liegende Futter fressen und es zu keiner Fäulnisbildung durch liegen gebliebenes Futter kommen kann.

Zu empfehlen sei hier der Blaue Antennenwels ( Ancistrus dolichopterus), Metall Panzerwels auch Goldstreifen Panzerwels genannt ( Corydoras aeneus ) sowie der Marmorierte Panzerwels ( Corydoras paleatus ).

Sie sind pflegeleicht und vom Preis her in der Regel recht günstig.

Die Anzahl der Fische richtet sich nach der Beckengröße, lassen sie sich nicht zu viele aufschwatzen, das ist nicht gut. Corydoras sollte man aber schon in einer kleinen Gruppe von mindestens fünf Stück pflegen. Ein guter Zoofachhändler wird sie auch in ihrem Interesse sicher gut beraten.

Lassen sie sich auf keinen Fall darauf ein, wenn man ihnen sagt, lassen Sie das Aquarium 14 Tage stehen, dann können Sie alle Fische mit einmal ins Aquarium einsetzen. Dann ist das Wasser und der Filter eingefahren. Das geht niemals gut auch nicht mit dem so genannten Bakterien Schnellstarter.

Er unterstützt zwar die Ansiedlung von Bakterien die das entstehende gefährliche Fischgift Nitrit (NO2) abbauen sollen, ist aber bei einer sofortigen Vollbesetzung erfahrungsgemäß nicht ausreichend.

Diese bittere Erfahrung mussten leider schon sehr viele Aquarianer machen, wo bereits am zweiten Tag nach dem Einsetzen der Fische das Fischsterben begonnen hat.

Belassen wir es also erst einmal bei den Grundfischen die wir täglich zweimal mit wenig Futter füttern. Am dritten Tag nehmen wir eine kleine Wasserprobe aus dem Aquarium ( ungefähr 250 ml ) und besuchen unseren Zoofachhändler, bei dem wir die Fische erworben haben und lassen das Aquarienwasser prüfen. Insbesondere den Nitrit (NO2) und pH Wert.

Ist das Wasser in Ordnung kommen immer noch keine weiteren Fische ins Aquarium, wir füttern noch sieben Tage weiter, lassen dann das Wasser nochmals prüfen. Ist das Aquarienwasser immer noch in Ordnung so kann das Aquarium mit den gewünschten Fischen besetzt werden.

Wir füttern aber trotzdem in Maßen nicht in Massen entsprechend dem Besatz weiter.

Es dürften sich nun ausreichend Bakterien angesiedelt haben die eine Entstehung von Nitrit (NO2)  verhindern. Sollten sich die Fische an den Folgetagen mehr an der Wasseroberfläche aufhalten, ist es ratsam einen nochmaligen Wassertest durchführen zu lassen und 1/3 des Aquarienwassers zu wechseln.


Noch ein Tipp

Die meisten Zoofachhändler benutzen zum Verpacken der Fische ihr Anlagenwasser aus irgend  einem Aquarium. Also kein unbelastetes speziell zum Verpacken aufbereitetes Wasser.

Geben sie dieses Transportwasser, wenn es nicht speziell dafür aufbereitet wurde, niemals mit in ihr bereits mit Fischen besetztes Aquarium, wenn sie später einmal Fische zukaufen sollten.

Dies ist erfahrungsgemäß die häufigste Ursache für den Ausbruch von Krankheiten, da damit die verschiedensten Erregerstämme im Aquarium aufeinander Treffen.

Es liegt in den meisten Fällen nicht daran das ihnen ihr Zoofachhändler kranke Fische verkauft hat, wenn bereits am zweiten Tag nach dem Einsetzen der Fische die ersten Krankheitssymtome auftreten. Besonders anfällig zeigen sich hier Lebendgebärende Zahnkarpfen insbesondere Guppys, wenn sie aus unterschiedlichen Aquarien zusammengemischt wurden. Ein Fisch der eigentlich robust und unkompliziert ist.


8.Wasserwechsel und Filterreinigung

Ein 14 tägiger Teilwasserwechsel von 1/3 des Aquarienwassers ist anzuraten (insbesondere bei Barschbecken). Bei kleineren Fischen und normalem Besatz, also nicht überbesetzt, kann man den Teilwasserwechsel mitunter auf 3 Wochen ausdehnen.

Die Filterreinigung sollte nicht in solch kurzen Abständen durchgeführt werden, es sei denn, er funktioniert auf Grund starker Verschmutzung nicht mehr richtig. Eine Reinigung sollte immer dann erfolgen, wenn der Filter nur noch die Hälfte seiner eigentlichen Leistung bringt.

Das Filtermaterial wäscht man mit normalem Wasser, welches der Temperatur des Aquarienwassers entspricht, aus. Von einem gleichzeitigen größeren Wasserwechsel raten wir ab, um den Bakterienanteil, welcher entstehendes Nitrit (NO2) abbauen soll, nicht zu sehr zu schwächen.


Trübes Wasser im Aquarium?

Trübes Wasser bei neu eingerichteten oder bereits eingefahrenen Aquarien, ist ein Zeichen das der Filter noch nicht richtig arbeitet. Es fehlen noch ausreichend Bakterien im Filter. Es handelt sich in den seltensten Fällen um Infusorien die ebenfalls eine Wassertrübung verursachen.

Dies sollen nur einige wenige Tipps gewesen sein, die ihnen helfen sollen, ihr neues Aquarium zu ihrer Zufriedenheit einzurichten, damit Sie an ihrem neuen Hobby viel Freude haben und nicht schon am zweiten Tag eine Endtäuschung erleben.


Sollten sie Fragen haben, schicken sie uns bitte eine e-mail wir helfen ihnen gern.

Zurück

Parse Time: 0.277s