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Zierfischkrankheiten

Trichodina sp.

Trichodina sp. (Hauttrüber)

Trichodina sp. ist ein Hautparasit welcher vorwiegend bei stark verschmutztem oder auch zu niedriger Temperatur bei Warmwasserfischen vorkommt.
Häufig ist Trichodina sp. auch bei Gartenteichfischen und bei Fischen aus der Fischwirtschaft anzutreffen.
Ein Einschleppen durch Lebendfutter Fang aus Dorfteichen mit Fischbesatz ist ebenfalls eine häufige Ursache für die Erkrankung von Aquarienfischen durch Trichodina sp. in Verbindung mit Hautwürmern.
In vielen Fällen treten diese Parasiten in Verbindung mit anderen Hautparasiten wie Hautwürmer, Costia, Weißpünktchenkrankheit und in einigen Fällen mit Chilodonella sp. auf. Trichodina sp. ist ein kreisförmiges Ciliat, welches vorwiegend auf der Haut aber auch auf den Kiemen vorkommen kann.
Gerald Bassleer beschreibt Trichodina sp. in seinem Buch Bildatlas der Fischkrankheiten im Süßwasseraquarium (Naturbuch Verlag) als Form einer Untertasse. Dieses Buch ist für erfahrene Aquarienfreunde sehr empfehlenswert.

Trichodina sp. bewegt sich durch Rotation um die eigene Achse vorwärts und kann bei starkem Befall sekundäre bakterielle Infektionen hervorrufen.
Eine Hauttrübung in Form eines feinen weißen Belages ist im Anfangsstadium nicht immer leicht zu erkennen. Unserer Erfahrung nach erkennt man die Hauttrübung am besten, wenn man den erkrankten Fisch in einem Glas mit Wasser gegen das Licht hält und in Längsrichtung über seinen Körper schaut. Die Schuppen zeigen sich dabei matt und nicht mehr glänzend wie bei einem gesunden Fisch.

Erkennung

Weitere Symptome die wir festgestellt haben sind Flossenschäden, welche sich durch eine deutlich sichtbare Ausfaserung der Flossenränder zeigen.
Bei einem Befall der Kiemen hängen die Fische teilweise an der Wasseroberfläche und schnappen nach Luft oder stellen sich in die Strömung des Wassers.
Die Fische scheuern sich an Einrichtungsgegenständen, Aquarienpflanzen oder streifen mit dem Körper über den Bodengrund, um den Hautparasit abzustoßen.
Eine übermäßige Schleimhautproduktion ist eine weitere Abwehrreaktion der Fische.

Eine genaue Feststellung dieser Hautparasiten ist nur durch einen Hautabstrich und die Betrachtung unter einem Mikroskop möglich.

Die Fotos in diesem Beitrag zeigen einen Hautabstrich von einem Black Molly eines Kunden, welchen wir unter dem Mikroskop untersucht haben.
Deutlich sind die Trichodina sp. bei unterschiedlichen Vergrößerungen zu erkennen.
Bei einem weiteren Hautabstrich konnten wir auch noch Hautwürmer feststellen, die wir im nächsten Beitrag behandeln werden.

         

Behandlung

Die besten Erfolge der Behandlung konnten wir mit FMC bei einer gleichzeitigen Temperaturerhöhung um 3°C erzielen.
Bei einem bereits eingetretenen sekundären bakteriellen Befall haben wir mit dem gleichzeitigen Einsatz von Neomycin sehr gute Ergebnisse erzielen können.
 

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